Wetter: VM: sonnig, 27° NM: sonnig, 35°
05.50 Uhr Tagwache; duschen; 06.40 AB mit Bus und Gepäck vom Hotel – Fahrer Sunday; 07.00 AN Flughafen Enugu; Verabschiedung vom Team, Fahrer und Security mit Trinkgeldübergabe; 07.15 Check-In; chaotisch, obwohl Tickets bereits ausgedruckt; Richard bezahlt das Übergepäck, da nur 15 kg erlaubt sind!! 08.10 Ende des Check-In; 08.45 Boarding Gate 1; Air Peace, Flug P4 7101; 100 % Auslastung; Flugzeug A 320-200; Sitzplatz Gang 27 C; 09.25 Start in Enugu ENU (statt 08.35 Uhr); geplante Flugzeit: 30 Min.; Verpflegung: Muffin, Keks, Saft, 1 x Wasser; 09.55 Landung in Abusha ABV nach 30 Min. ruhigem Flug; Koffer holen und Terminalwechsel; 10.50 Verabschiedung von Pfarrer Richard, der ab jetzt Heimaturlaub hat; 10.55 Check-In; Passkontrolle (alles geht sehr schnell); 11.25 ME im Restaurant; Englisch Breakfast, Chicken Burger, 2 Bier, Cappuccino; 13.20 Boarding Gate 6; Qatar Airways, Flug QR 1432; 100 % Auslastung; Flugzeug B 787-8; Sitzplatz Mitte 26 B Notausgang; 14.40 Start in Abusha (statt 14.05 Uhr); geplante Flugzeit:5 Std. 40 Min. 5.558 KM; Film ansehen „The Founder“ (Geschichte von McDonalds); 16.10 Verpflegung: Huhn mit Reis, 4 x Getränke (Bier, Whiskey, Rotwein); Film ansehen „Oceans 13“; 18.30 Verpflegung: Huhn-Pie, 2 x Getränke; 20.25 Landung in Doha (Qatar) nach 5 Std. 45 Min. ruhigem Flug; Zeitumstellung: Uhren 2 Stunden nach vorne stellen 22.25 Landung in Doha (Qatar) nach 5 Std. 45 Min. ruhigem Flug Passkontrolle; warten im Food Court (Burgerking Whopper-Menü)
Das Video vom Start des Fliegers in Enugu befindet sich auf meinem Server, daher einige Sekunden warten, bis das Video geladen ist.
Rückreise
Wir treten die Rückreise mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. Um 06:30 Uhr warten unsere Gastgeber Richard, Peter, Victor und Victoria sowie unser Fahrer Sunday mit dem robusten „CWA-Bus“ und die Sicherheitsleute Michael, Abraham und Callistus auf uns. Mit 3 Fahrzeugen im Konvoi machen wir uns ein letztes Mal in Staatsgastmanier auf den Weg zu Enugu International Airport. Der Abschied erfolgt in Raten. Während Peter, Victor, der Fahrer und die Sicherheitscrew ihren Job erfüllt haben und nach entsprechend emotionaler Verabschiedung zurückkehren, begleiten uns Richard und Victoria noch auf unserem ersten Flug nach Abuja. Sr. Victoria hat nämlich Jus studiert und sucht nun einen Job in einer Anwaltskanzlei. Um 13 Uhr hat sie einen Termin. Nachdem uns Richard noch geduldig bei der etwas komplizierten Gepäcksaufgabe unterstützt und uns zum richtigen Terminal geleitet hat, trennen sich hier nun auch unsere Wege. Der Abschied fällt nicht leicht. Positiv für Richard: Für ihn beginnt nach einer sehr anstrengenden Zeit – damit meine ich nicht nur die von ihm und seinem Team perfekt organisierte ausschließlich aus absoluten „Highlights“ bestehende Reise, sondern v.a. auch die Organisation des Krankenhausbaues vom fernen Österreich aus und die für einen Priester, der für 3 Pfarren und 4 Kirchen zuständig ist, sehr intensive Advents- und Weihnachtszeit – endlich der wirklich wohlverdiente Urlaub. Wir wünschen ihm eine erholsame Zeit mit Freunden und Familie und freuen uns, wenn er am 13.02.2025 wohlbehalten und vollgetankt mit afrikanischer Sonne zu uns zurückkehrt!
Die Erfahrungen, die wir bei dieser absolut untouristischen und einmaligen Expedition machen durften, sind eigentlich unbeschreiblich. Dennoch habe ich es in diesem Reisebericht bestmöglich versucht. Wir sind nicht, wie sonst üblich, von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gehetzt, sondern von einem berührenden menschlichen Kontakt zum nächsten. Wir hatten nicht nur die wirklich große Ehre, die hochrangigsten Persönlichkeiten der Diözese Enugu, den höchsten politischen Repräsentanten von Enugu State sowie die Eliten des Bildungs- und Gesundheitswesen in Privatempfängen zu treffen, auch der Kontakt zur Bevölkerung aller sozialen Schichten war ausgiebig möglich. Von wirklich allen – vom Governor bis zum ärmsten Bewohner – wurde uns intensiv ehrlich gemeinter großer Dank für die Mithilfe beim Bau der Kranken- und Geburtenstation ausgesprochen. Wir haben den Dank stellvertretend für alle zu Hause Gebliebenen sowie für das Land Oberösterreich entgegengenommen mit dem Auftrag und dem Versprechen, darüber zu Hause entsprechend zu berichten.
