Vor Monaten sahen wir im Facebook die Werbung für die zeitgenössische Circuskunst “Winterfest” im Salzburger Volksgarten. Der Termin war frei und so fuhren wir an diesem Samstag nach einem guten Frühstück bei unserem Lieblingsbäcker Hinterwirth in Schwanenstadt mit dem ÖBB-IC von Attnang-Puchheim nach Salzburg. Nach 49 Minuten!!! waren wir am Salzburger Hauptbahnhof und da die Zirkusshow im Volksgarten erst um 17.00 Uhr begann, spazierten wir mit vielen Fotostopps durch den wunderschönen Mirabellgarten, inspiriert vom Film “Sound of Music” der am Vortag im Fernsehen lief. Auch die Christkindlmärkte haben in Salzburg noch bis 1. Jänner geöffnet und so spazierten wir gemütlich – mit jeweiliger Punsch- und Glühweinstärkung – über den Sternadvent in der Getreidegasse hinauf zum Winterzauber im Stieglkeller. Herrlicher Blick über die Altstadt mit dem Dom als Mittelpunkt belohnte unseren Aufstieg, der mit vielen Fotos dokumentiert wurde. Am Kapitelplatz sahen wir den Abbau der Container vom Ö3 Winterwunder, das von hier heuer über 120 Stunden gesendet wurde. Weiter ging es zu den Christkindlmärkten am Domplatz und Residenzplatz und dann hatten wir im syrischen Restaurant “Eleven Eleven” in der Kaigasse reserviert. Wir wollten unsere Sammlung “Kulinarische Weltreise in Österreich” ergänzen und genossen das sehr gute syrische Essen, ehe es in Richtung Volksgarten ging. Kurzer Kaffeestopp im modernen Cafe “Ma Makers” und um 16.30 Uhr waren wir im Volksgarten. Dort war ein richtiges Zeltdorf aufgebaut mit zwei verschiedenen Manegezelte und dazwischen ein gewärmtes Eingangszelt. Garderobe, Ausschank und Fotobox verkürzten die Wartezeit und um 16.30 Uhr war Einlass, bei dem sich jeder Gast ein Sitzkissen mitnehmen konnte. Das Manegezelt war bis zum letzten Platz voll und die Zirkusshow “Acoreacro” begann pünktlich um 17.00 Uhr. Eine tolle Akrobatikshow mit internationalen Akrobaten und perfekter Livemusic wurde uns in den nächsten 75 Minuten geboten. Leider, oder Gott sei Dank war ein Fotografier- und Videoverbot, was eine Betrachtung – einmal ohne Handystress – ermöglichte. Die Akrobaten sprangen zum Teil 2 Meter von uns entfernt einige Meter in die Manege und die Zeit verging wie im Flug. Nach der Show musizierten alle Akrobaten auch noch vor dem Manegezelt und wir staunten über die musikalischen Talente. Mit dem Bus ging es zurück zum Hauptbahnhof und nach 10 Minuten ging es auch schon wieder zurück nach Attnang-Puchheim. Um 20.20 Uhr waren wir zu Hause und freuten uns über die vielen schönen Fotos, die Jutta zu Fotocollagen verarbeitete.